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	<title>Mein Zivildienstjahr in Peru</title>
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		<title>Wochen 30-34</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 20:24:35 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Jubiläum in PROSOYA, Hühner und Enten in Qillazú, Pablo und Caspar in der höchstgelegenen Stadt von (mindestens) Amerika. Am 12. April hatte Prosoya sein 20- jähriges Jubiläum, was in einem rauschenden Fest begangen wurde. Es wurde vom Tanz des Jungenprojekts &#8230; <a href="http://ziviperu.wordpress.com/2009/05/10/wochen-30-34/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=83&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jubiläum in PROSOYA, Hühner und Enten in Qillazú, Pablo und Caspar in der höchstgelegenen Stadt von (mindestens) Amerika.</p>
<p>Am 12. April hatte Prosoya sein 20- jähriges Jubiläum, was in einem rauschenden Fest begangen wurde.</p>
<p>Es wurde vom Tanz des Jungenprojekts über den Tanz des Mädchenprojekts bis zum Tanz des Mütterclubs alles geboten. Und natürlich Gedichts- und Gesangsdarbietungen. Auch wir durften mal wieder gegen eine Wand vollkommen verstörter Gesichter einen Mozart loswerden. Aber mittlerweile sind wir ja daran gewöhnt.</p>
<p>Abends gab es dann ein Feuerwek mit einem Castillo (Holzgestell mit Feuerwerkskörpern dran, an dem sich dann alles zu drehen beginnt, s. Fotos).</p>
<p>Am nächsten Tag folgte dann der eigentliche Festakt mit vielen Reden, Nationalhymne und Stromausfall, das konnte die Laune aber auch nicht mehr trüben.</p>
<p>Ausserdem wurde ein Traktor (nagelneu, grasgrün und Spende der Peru-Aktion) geschenkt, da der alte wohl nicht mehr ausreicht.</p>
<p>Dazu und um der Feier beizuwohnen war auch Helmut, ein Arzt aus Deutschland mit seiner gesamten Familie einschließlich Schwiegersohn in Spe  angereist und wir konnten uns mal wieder ausgiebig auf Deutsch unterhalten. Untereinander stößt man, egal wie hoch die Qualität des Gesprächs ist, immer wieder auf dieselben Positionen und manchmal ist es dann ganz schön, mal wieder etwas Neues zu hören.</p>
<p>Unpraktisch war, dass der Stromausfall mangels Mechanikern (alle in Lima auf Urlaub) noch länger andauerte, d.h. man konnte auch am nächsten Abend nur mithilfe von Kerzen sehen. Wie lange das noch so blieb, weiß ich nicht, wir konnten  uns nämlich glücklicherweise nach Quillazú verziehen, da dort der Bau eines Hühnerstalls in vollem Gange war und wir dazu beitragen sollten, die Kosten für das Projekt einzugrenzen.</p>
<p>Unsere Aufgabe war ein Vordach und die Wände und Türen zu bauen.</p>
<p>Das Dach und die Eckpfosten für die Wände waren schon gestellt und der Boden gegossen, und die fast modern geneigte Grundkonstruktion bringt Pablo immer noch manchmal zum köcheln. Mich auch, bis ich dann im Zuge des Bauvorhabens irgendwie an Glashäuser denken muss.</p>
<p>Das Vordach passt zum Stall, denn es ist nicht wirklich nötig, aber echt groß und teuer. Der Stall misst nämlich auch satte 7 auf 7 Meter (mit zwei Lagerräumen). Das liegt vor allem daran, dass Felix die Planung übernommen hat und beim Ausmessen der Grundmauern dachte, 7 Meter wären doch eigentlich nicht so groß.  Sind sie schon, und zwar auch noch, obwohl Felix statt 50 aus Versehen 50 Paar Hühnchen gekauft hat. Aber so lernt man das.</p>
<p>Irgendwann war Pablo dann Holz bestellen in Oxa und ich ein Schuhregal für die zweite NUCFA am bauen, als Felix die blendende Idee hatte, mittags um 1  bei ca. 25 Grad und praller Sonne auf den Berg vom Projekt zu steigen, um die Grenzpunkte auszumessen. Das resultierte dann neben dem 2-Stündigen Aufstieg und dem erfolgreichen Markieren einer Palme zu einem ziemlich heftigen Anfall seinerseits, weil er zu wenig getrunken hatte. Nach einem Tag an der Infusion war aber alles wieder in Ordnung.</p>
<p>Am 22. gab es ein Fest für mich mit dicker Torte, und einem Tanz von den Mädels (Titel: „die Alten“….) Gedichten, Liedern, Luftballons und Keksen. Das war sehr schön und ziemlich rührend, weil die sich dafür extra zwei Tage davor schon vorbereitet hatten.</p>
<p>An diesem Wochenende sind wir dann wegen des anhaltend guten Wetters und dem Bedürfnis, etwas mehr als Quillazu, Huancabamba, und Oxapampa kennen zu lernen nach Cerro de Pasco gefahren, um den „Bosque de Piedras“ zu besuchen. Cerro de Pasco liegt Luftlinie ca. 80 Kilometer westlich von hier, über die Straße aber ca. 300 Kilometer entfernt. Wir fuhren also am 1. Mai (Auch hier ein Feiertag) los und reisten über La Merced, Tarma, Junin nach Cerro de Pasco.</p>
<p>Die Reise war zum einen landschaftlich sehr interessant, weil zwischen La Merced  und Tarma ein sehr schönes Urwaldtal liegt mit unzähligen Wasserfällen und gelb blühenden Bäumen. Danach durchquert man die Lehmhügel von Tarma, deren Rot machmal von blumenübersäten Felshängen durchbrochen wird und gelangt dann auf die Hochebene von Cerro. Die liegt auf 4300 Metern. Dementsprechend wachsen dort keine Bäume mehr, alles ist von Wiesen endlosen Mooren überzogen, die mit rustikalen Steinmauern in Parzellen geteilt sind. Überall stehen Alpaka- und Schafherden auf der Ebene und die wenigen Menschen, die man zu Gesicht bekommt, sind in Wollkleider und –Mützen eingewickelt und haben von Sonne und Kälte gefleckte Wangen.</p>
<p>Manchmal taucht ein See auf, an dessen Ufern hunderte von Frauen und Kindern waschen und danach die Umgebenden Hügel mit einem Flickenteppich bunter Decken, Röcke und Ponchos bedecken.</p>
<p>Cerro de Pasco selbst ist eine Minenstadt und so präsentiert sie sich auch. Direkt am Ortseingang passiert man eine Silbermine (Tagebau) die mitten in die Bebauung einen riesigen Krater  gefressen hat. Überall sind die Amerikaner präsent, denen die Minen gehören. Nicht persönlich, aber im Stadtbild. Es gibt an jeder Ecke Fastfoodrestaurants, wenn auch Mc Donalds und Burger King noch nicht angekommen sind. Viele Willkommensschilder an Ortseinfahrten sind auch auf Englisch abgefasst und die Jacken der arbeitenden Bevölkerung tragen Aufschriften wie „Hochschild Silver Mine“.</p>
<p>Uns war es nach der Reise aus Oxapampa (ca. 20 Grad) über La Merced (ca. 30 Grad) nach Tarma (ca. 10 Grad) in Cerro (ca. 5 Grad) erstmal ziemlich kalt. Nicht, weil die 5 Grad unerträglich wären, sondern, weil diese nicht nur draußen vorherrschen. Jede Bar und jedes Hotel ist genauso kalt wie das Umfeld.</p>
<p>Nachdem wir, um nicht zu sehr zu frieren, abends in die Disco gegangen waren und uns an dem reichhaltigen Angebot an Musik erfreut hatten (in Oxa hört man auch in der Disco fast nur Cumbia und Huayno, weswegen wir dort auch seit Neujahr nicht mehr tanzen waren), ging es morgens nach Huallay zum Bosque de Piedras. Das ist ein größtenteils erodierter Gebirgszugsrest mitten in der Pampa. Auf den Fotos ist das besser zu erkennen, als ich es erklären kann.</p>
<p>Auf jeden Fall fühlt man sich in dieser Umgebung, die auch touristisch noch nicht zu sehr erschlossen ist wie in einem Herr der Ringe-Film. Überall wachsen komische bleiche Blumen und Moorpflanzen, Wasser kommt aus dem Nichts und es stehen Steinskulpturen herum, deren Aufbau sich jeglicher Logik entzieht.</p>
<p>Nach diesem Ausflug ging es dann zurück nach La Merced, um die Nacht nicht wieder bei 5 Grad zu verbringen, zumal ich sowieso schon erkältet war und mich die Leute im Taxi gefragt haben, woher ich denn die Krankheit mitgebracht hätte (Mexiko?).</p>
<p>Im La Merced trafen wir Abends dann den Häuptling einer  Comunidad Nativa, einem Ashaninka Stamm in der Nähe der Straße nach Oxa.</p>
<p>Natürlich sollten wir am nächsten Tag unbedingt mal vorbeischauen und das taten wir dann auch.</p>
<p>Das Dorf ist zum einen sehr traditionell (viele Tragen eine Art Kutte, Federschmuck etc.), andererseits ist es natürlich schwer, in 1 Km Entfernung von einer der wichtigsten Verkehrsadern des Distrikts (asphaltiert) ganz bei den Traditionen zu bleiben.</p>
<p>Die Lösung des Problems für diesen Stamm ist offensichtlich, die Tradition für den Tourismus aufrechtzuerhalten, um trotz der traditionellen Anbau- und Jagdmethoden (Pfeil und Bogen) noch genug Geld zu verdienen.</p>
<p>Wir wurden auf jeden Fall von Häuptling Freddy willkommengeheißen,  indem wir auch Kutten und Ketten umgehängt bekamen und im Kreis tanzen durften.</p>
<p>Dann wurde uns diskret eine Spendendose unter die Nase gehalten und man kam sich sehr, sehr albern vor. Wenn allerdings jemand Lust auf spirituelle Selbstverwirklichung hat, ist er bei so einem Stamm mit Sicherheit richtig aufgehoben.</p>
<p>Nach der Begrüßung wurde uns die Geschichte der Ashaninkas von Pampa Michi erzählt (das war interessant) und es wurde uns nahegelegt, doch noch ein paar Andenken in den Kunsthandwerksläden des Dorfes zu kaufen. Dann konnten wir uns ein wenig umsehen. Das war ganz unterhaltsam, weil überall gezähmte Affen, Eulen, Aras und Marderähnliche Tiere herumliefen. Sonst gab das Dorf allerdings nicht mehr so viel her und wir zogen weiter in den botanischen Garten, der ca. 3 Kilometer in Richtung Oxapampa lag.</p>
<p>Dort bekamen wir eine umfassende Führung mit der gesamten Familie des Führers. Es war schön und interessant und danach hatten wir das Glück, in genau dem richtigen Taxi zu landen.</p>
<p>Der Fahrer Hatte nur einen Passagier mit, die Sängerin irgendeiner Huayno-Gruppe. Beide hatten genauso wenig zu Mittag gegessen wie wir und nach dem Stop in einem sehr guten Ladstrassesrestaurant lud er uns auch noch auf ein Bier ein.</p>
<p>Ausserdem war es das erste Mal, dass mir im Taxi zwischen La Merced und Oxa mein Mageninhalt nicht gegen die Kinnlade schwappte (Auffällig ist aber, dass Peruaner im Allgemeinen anfälliger für Reiseübelkeit zu sein scheinen als Pablo und ich, denn in besagtem Taxi und auch im Bus nach Lima übergeben sich immer einige, während wir bisher noch alles im Magen behalten haben)</p>
<p>Seit unserer Rückkehr nach Quillazú sind wir dafür beide krank (Husten) und gammeln schon den zweiten Tag im Bett rum, trinken Kamilletee mit Honig und essen heiße Orangen.</p>
<p>Das wäre dann soweit alles, was ich zu berichten habe,</p>
<p>Viele Grüße und herzlichen Glückwunsch zur Ausdauer beim Lesen,</p>
<p>Caspar</p>
<p>Nachtrag:</p>
<p>Mittlerweile sind wir wieder fit und so, der Hühnerstall ist auch noch mit Schlafgelegenheiten und  Legeplätzen ausgestattet.  Minerva hat mittlerweile 3 von den 12 Enten aufgefressen aber der Rest ist wohlauf.</p>
<p>Im Nachbardorf sind zwei tote Kinder aufgetaucht, deren Organe entfernt wurden, bei ihnen wurden Umschläge mit jeweils 800 Soles (200 Euro) gefunden für die Familien.</p>
<p>Das hat mich doch trotz der Gewöhnung an andere Umstände ziemlich umgehauen.</p>
<p>Das war jetzt wirklich alles</p>
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		<title>Quillazú-Huancabamba-Quillazú&#8230;..</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 17:02:07 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo, In der letzten Zeit bin ich ziemlich gependelt zwischen Quillazu und Huancabamba. Ich habe den Schrank einigermassen ehrenhaft zuende gebracht und bin danach erstmal wieder nach Quillazu gefahren. Die Zeit im Jungsprojekt war entspannend, weil man einfach mal wieder &#8230; <a href="http://ziviperu.wordpress.com/2009/04/08/quillazu-huancabamba-quillazu/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=80&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>In der letzten Zeit bin ich ziemlich gependelt zwischen Quillazu und Huancabamba. Ich habe den Schrank einigermassen ehrenhaft zuende gebracht und bin danach erstmal wieder nach Quillazu gefahren. Die Zeit im Jungsprojekt war entspannend, weil man einfach mal wieder mit Jungs und nicht nicht staendig mit pubertierenden Maedchen zu tun hatte, ausserdem konnte ich, wenn es nichts zu tun gab auch einfach mal kicken gehen.</p>
<p>In Quillazu ging es dann los mit Feldarbeiten auf der von den Invasoren gerodeten Flaeche und mit Arbeiten am Fundament des neuen Huehnerstalls. Einige der neuen Maedchen (von denen drei schon wieder ausgetauscht wurden) arbeiten dank ihrer eher laendlichen Sozialisation in einem Tempo, das mir, wenn ich nach drei Stunden auf dem Feld mit Blasen an den haenden und schweissueberstroemt alle drei minuten auf die Uhr schaue, unverstaendlich ist.</p>
<p>Ausserdem wurde mir in Quillazu berichtet, dass die Chefin Shirley mit dem taxi 50 Meter den Berg hinunter in eine Fluss gepurzelt war. allerdings wurde keiner der Insassen ernsthaft verletzt.</p>
<p>Ich durfte zwischendurch dann noch einmal voller Spannung die Qualitaet der Verlaengerungskabel in Peru untersuchen und dann kam auch schon Pablo wieder.</p>
<p>Seitdem wollten wir eigentlich die Treppe bauen, allerdings ist das &#8222;schon getrocknete&#8220; Holz so nass, dass wir bisher nur die Holzstreifen zum Leimen schneiden konnten und jetzt erstmal warten muessen, bis die trocknen. Da das Hartholz ist, kann das schon auch mal ein paar Wochen dauern und wir muessen wahrscheinlich nochmal nach Quillazú. Pablo blieb seinen Gewohnheiten nach reisen treu und wurde erstmal krank, allerdings nur fuer eine nacht.</p>
<p>Sonst steht am Wochenende das 20te Jubilaeum des Projektes an. Mal sehen wie das wird.</p>
<p>Bis dahin frohe Ostern und viele Gruesse,</p>
<p>Caspar</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ziviperu.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ziviperu.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ziviperu.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ziviperu.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ziviperu.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ziviperu.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ziviperu.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ziviperu.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ziviperu.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ziviperu.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ziviperu.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ziviperu.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ziviperu.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ziviperu.wordpress.com/80/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=80&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Woche &#8230;-28</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 19:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ziviperu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hallo Seit einer Woche bin ich wieder im Prosoya Huancabamba, um (endlich) einen Schrank fuer die Musikinstrumente zu bauen. Das ist allerdings auch nur ein voruebergehender Aufenthalt, weil wir, sobald Pablo wieder aus Chile da ist (seit dem 7.3. ist &#8230; <a href="http://ziviperu.wordpress.com/2009/03/21/woche-28/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=77&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>Seit einer Woche bin ich wieder im Prosoya Huancabamba, um (endlich) einen Schrank fuer die Musikinstrumente zu bauen. Das ist allerdings auch nur ein voruebergehender Aufenthalt, weil wir, sobald Pablo wieder aus Chile da ist (seit dem 7.3. ist er da unterwegs), den Ausbau des Daches in Quillazu vornehmen. Ausserdem stehen noch der Bau einer Treppe fuer das Haus, die Restaurierung der Giebelflaeche der Kapelle in Prosoya H., der Bau eines Pavillons zum Forellenverkauf und eines Huehnerstalls in Quillazu an. Arbeit bis Ende der Dienstzeit und darueber hinaus ist also da.</p>
<p>Einen Schrank zu bauen macht mir zwar sehr Spass, weil es mal was anderes ist, wenn man auf den Millimeter arbeiten muss, allerdings ist es auch schwerer, als ich erwartet hatte. Aber zum Glueck habe ich Zeit und muss mich nicht stressen, wenn ich einen Fehler mache. Ausserdem kann ich an dem Schrank viele Dinge ausprobieren, was Materialien und Ausfuehrung von z.B. Schubladen betrifft.</p>
<p>Wenn ich dann (wahrscheinlich irgendwann naechste Woche) mit der Schreinerei fertig bin, gehe ich wieder nach Quillazu. Da habe ich seit Pablos Abreise vor allem Eckleisten an der Regipsdecke angebracht, was bei der Liberalen Auffassung vom rechten Winkel, den diejenigen, die die Eckpfeiler gestellt haben, manchmal abenteuerlich bis deprimierend war. Ausserdem musste ich manchmal behelfsmoebel bauen, da seit Anfang Maerz 12 Maedchen im Projekt sind statt 4, und einfach ein paar mehr Schuhe herumstehen, die irgendwo aufbewahrt werden muessen.</p>
<p>Im Haus stehen jetzt noch der Ausbau des oberen Stockwerkes (2 Zimmer) an, sowie der Unterschlag aussen. Das werde ich vermutlich noch machen, bevor Pablo da ist. Ich hoffe allerdings, dass die anderen Arbeiter sich dessen schon angenommen haben, weiles spannenderes gibt, als 200 Bretter zu schleifen, lackieren und dann unter die Gebinde zu nageln.</p>
<p>Die Invasion in Quillazu ist soweit unterbunden, allerdings habe ich auch von Aussenstehenden gehoert, dass wohl immernoch heimlich weiter angebaut wird. Vor zwei Wochen war ich mit Felix auf dem Berg, der zum Grundstueck von Quillazu gehoert und habe ein Feld besichtigt, auf dem laut Angaben der Dorfleute &#8222;ein paar Grenadinen und ein bisschen Rocoto&#8220; angebaut wurde. Es waren immerhin ca. 2000 Quadratmeter davon (das ist hier nicht wenig)  und fuer die Grenadinenanlage waren ziemlich viele recht grosse Baeume gefaellt worden. Der bewirtschaftende Bauer hat jetzt eine Ernte Zeit, sich zurueckzusiehen und muss das ganze Gebiet wiederaufforsten.</p>
<p>Sonst habe ich nicht viel zu erzaehlen, ausser vielleicht, dass Hollaender zu viel fuer Studentenzimmer verlangen,</p>
<p>viele Gruesse,</p>
<p>Caspar</p>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 16:24:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[neue Fotos in Sonstiges bis Februar und Hausbau,<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=76&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>neue Fotos in Sonstiges bis Februar und Hausbau,</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ziviperu.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ziviperu.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ziviperu.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ziviperu.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ziviperu.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ziviperu.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ziviperu.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ziviperu.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ziviperu.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ziviperu.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ziviperu.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ziviperu.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ziviperu.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ziviperu.wordpress.com/76/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=76&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Korrektur</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 16:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ziviperu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[In Peru sind Invasionen nicht mehr legal. Sie werden vielmehr mit 8 Jahren Haft bestraft. Das kuerzlich ratifizierte Gesetz hat nur Invasionen vor 1994 legalisiert und das gestohelne Land den Invasoren zugesprochen, sowie Ausgleichszahlungen an die urspruenglichen Besitzer ermoeglicht. Daher &#8230; <a href="http://ziviperu.wordpress.com/2009/02/22/korrektur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=73&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Peru sind Invasionen nicht mehr legal. Sie werden vielmehr mit 8 Jahren Haft bestraft.</p>
<p>Das kuerzlich ratifizierte Gesetz hat nur Invasionen vor 1994 legalisiert und das gestohelne Land den Invasoren zugesprochen, sowie Ausgleichszahlungen an die urspruenglichen Besitzer ermoeglicht. Daher hoffen die aktuellen Invasoren, dass das bebaute Land ihnen zugesprochen wird, wenn sie das Land schnell genug als das ihre kennzeichnen (Haeuser, Felder etc.). In anderen Regionen ist es allerdings noch ueblich, dass Land, das frueher landwirtschaftlich genutzt wurde, und von Invasoren besetzt ist, durch die Besetzung aber nicht mehr als Ackerland nutzbar ist (zu viele Haeuser etc.), den Besetzern zugesprochen wird.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ziviperu.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ziviperu.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ziviperu.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ziviperu.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ziviperu.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ziviperu.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ziviperu.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ziviperu.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ziviperu.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ziviperu.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ziviperu.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ziviperu.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ziviperu.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ziviperu.wordpress.com/73/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=73&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Woche 22</title>
		<link>http://ziviperu.wordpress.com/2009/02/22/woche-22/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 16:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ziviperu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit fällt es schwer, neue erwähnenswerte Ereignisse zu finden. Das liegt zum einen daran, dass wir nur in Quillazú sind und am (mittlerweile äußerlich schon fast fertigen) Haus arbeiten, zum anderen gewöhnt man sich so sehr an die bestehenden Umstände, &#8230; <a href="http://ziviperu.wordpress.com/2009/02/22/woche-22/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=68&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit fällt es schwer, neue erwähnenswerte Ereignisse zu finden. Das liegt zum einen daran, dass wir nur in Quillazú sind und am (mittlerweile äußerlich schon fast fertigen) Haus arbeiten, zum anderen gewöhnt man sich so sehr an die bestehenden Umstände, dass Dinge, die zu Beginn noch vollkommen neu und faszinierend waren, jetzt einfach zum Alltag gehören. Eine kleine Ausnahme war allerdings die vergangene Woche. Morgens um neun stand plötzlich der Padre aus dem Dorf vor der Tür und meinte, es fände eine Invasion statt und wir müssten schnell die Polizei rufen. Ich war natürlich etwas verwirrt von der Formulierung und wollte mich schon in einen schützenden Abwassergraben werfen, um den anrollenden Panzern zu entkommen und die ideale Verteidigungsstrategie zu finden aber der Padre zeigte auf ein paar Dorfbewohner mit Bananenpflanzen und sagte das seien die Eindringlinge. Der Hintergrund des Ganzen ist, dass wohl ein altes Gesetz aus den Siebzigerjahren wiedereingeführt wurde, das die Bürger ermächtigt, unbebautes Land zu besetzten. Verläuft die Besetzung erfolgreich, d.h. es wird keine Anzeige erstattet, bis die Fläche in irgendeiner Form bebaut ist, gehört das Land den Besetzern. Das ganze hat dafür gesorgt, dass Schutzwälder, Kuhweiden und auch das Land von Prosoya Quillazú als Opferland ausgewählt wurden. Ach ja, und dazu, dass Onkel Alan G. sich bei der Bevölkerung nach seiner Korruptionskrise wieder größerer Beliebtheit erfreut. Es gibt allerdings auch die findigen Makler, die sich das zunutze machen, Geld von naiven Dorfbewohnern sammeln, unter dem Vorwand, mit der Invasion sicher neues Land erwerben zu können, und dann auch bei erfolglosem Ausgang das Geld behalten. Im Erfolgsfall wird das geklaute Land einfach weiterverkauft. Ironisch an der ganzen Gelegenheit ist, dass man als Invasionsgeschädigter Ausgleich beantragen kann, der vom Steuerzahler bezahlt wird. Der Durchschnittsinvasor schießt sich also je nach Verantwortungsgefühl und Abhängigkeit dem Staat gegenüber selbst ins Knie. Die Geschädigten sind also: -Landbesitzer, deren Land geklaut wird -Invasoren, die von Maklern ausgenommen werden -Der Steuerzahler (inkl. Invasoren und -wenigstens das- Makler) Die Gewinner der Situation: -Die Makler -Der nette Onkel, der ein bürokratisches Geldkarussell als soziale Gesetzgebung verkauft Es kamen also (von der Bürgermeisterin organisiert) ca. 90 Personen auf das Grundstück gelaufen und pflanzten ihre Bananen. Das Dorf war schon gut informiert und obwohl manche die Invasion nicht unterstützenswert fanden, hatte man in der monatelangen Planungsphase Prosoya nicht an dem Spaß teilhaben lassen. Demzufolge waren wir etwas überrumpelt und auch noch ohne Verantwortliche im Projekt und mussten erstmal eine Nachricht nach Huancabamba senden (mit dem Taxi, weil das Telefon nicht funktioniert), damit Hugo Anzeige erstatten und die fröhliche Invasorenbande rauswerfen konnte. Die reagierte etwas gekränkt und meinte, Prosoya sei ja wohl ein Sozialprojet und man könnte doch wohl ein bisschen Land entbehren Als sie dann trotzdem gehen mussten, wurde als Zeichen der Entrüstung und mit ziemlich südamerikanischem Pathos eine Peruflagge gehisst. Das Positive an der Aktion für Prosoya ist, dass jetzt schon vorbereitete Flächen zum Anbau von Grenadinen da sind (wir danken den Invasoren) und bei der nachfolgenden Landvermessung festgestellt wurde, dass ziemlich viel über das Jahr langsam weggeräubertes Land doch zum Projekt gehört. Darunter auch schön gerodete Flächen zum Anbau. Ich werde mich jetzt mal auf die Suche machen, ob ich ein Stück Land finde, was mir gefällt. Ich würde als Invasor wenigstens noch nicht mal als Steuerzahler belastet werden… Viele Grüße, Caspar</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ziviperu.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ziviperu.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ziviperu.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ziviperu.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ziviperu.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ziviperu.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ziviperu.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ziviperu.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ziviperu.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ziviperu.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ziviperu.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ziviperu.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ziviperu.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ziviperu.wordpress.com/68/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=68&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title></title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 15:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ziviperu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Nach leangerem mal wieder ein ziemlich langer Eintrag. Erstmal etwas tragisches: Der Chef der Imkerei von Prosoya, Pablo Ayala, wurde am ersten Weihnachtsfeiertag bei einem Verkehrsunfall getoetet. Wir waren mit den Maedchen aus dem Prosoqui bei der Totenwache. Dabei &#8230; <a href="http://ziviperu.wordpress.com/2009/01/08/64/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=64&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>Nach leangerem mal wieder ein ziemlich langer Eintrag.</p>
<p>Erstmal etwas tragisches: Der Chef der Imkerei von Prosoya, Pablo Ayala, wurde am ersten Weihnachtsfeiertag bei einem Verkehrsunfall getoetet. Wir waren mit den Maedchen aus dem Prosoqui bei der Totenwache. Dabei fiel sehr stark auf, was man hier immer wieder sieht: Familien ghalten bis ueber vier Ecken sehr zusammeen und man hat den Eindruck, dass solche Vorfaelle auch eher abgefedert werden koennen. Wobei auch zu sagen ist, dass in Peru sehr viel mehr Menschen toedliche Verkehrsunfaelle erleiden, das ganze aber einfach als etwas normaler hingenommen wird. Mehr dazu auch spaeter im Reisebericht.</p>
<p>An Sylvester waren wir in der Stadthalle von Oxa auf dem Neujahrsball. Die Stimmung war derart steril und von Limanesen, die sonst nie in Oxa anzutreffen sind, gepraegt, dass wir uns dann doch lieber in eine Disko verzogen. Das staendige Praesentieren war uns irgendwann einfach zu viel. Denn wie schon oefter erwaehnt, werden Gringos hier, sei es aus Neugierde oder einfach Bewunderung fuer das viele Geld, das wir als Weisse nunmal haben muessen, gesondert behandelt und man wird auch gerne als der befreundete Deutsche  vorgestellt. Ausserdem sind die meisten Menschen, die man auf diese Art kennenlernt, deutscher Abstammung und man erfaehrt immer wieder die Geschichten aus Oesterreich und Deutschpland, die ihre Urgrosseltern erlebt haben. Besonders absurd wird das ganze dann, wenn sich uns erwachsene Menschen (eigentlich nur Maenner) direkt vorstellen&#8220; Ich bin ein Mueller/Schuler/Boettger&#8220;.</p>
<p>Um das verlaengerte Wochenende zu nutzen haben wir dann beschlossen, eine Runde durch die Urwaldregion unseres Districtes zu drehen, allein schon weil diese Region in keinem  einzigen Reisefuehrer erwaehnt ist. Hier eine Zusammenfassung des ganzen:</p>
<p> </p>
<p>Freitag Morgen:</p>
<p>Aufbruch aus Oxapampa:</p>
<p>Wir fahren mit einem Minibus fuer umgerechnet ca. 4 Euro die 70 Kilometer nach Pozuzo. Pozuzo ist eine oesterreichische Bauernkolonie, die vor 150 gegruendet wurde.  Die Menschen dort sprechen zum Teil noch Tiroler Deutsch, ueber dem Ortseingang steht auf deutsch: &#8222;Willkommen in Pozuzo, der einzigen oesterreichischen Kolonie der Welt&#8220;.</p>
<p>Doch vor der Ankunft ist die Strecke durch das Tal des Rio Chorobamba zu bewaeltigen. Das ist immer spanned, weil man zum einen nicht auf die volle Fahrtuechtigkeit der japanischen Kleinbusse mit ca. 3500 Menschen drin vertrauen kann, ausserdem ist die Strasse dauernd blockiert und wenn es regnet verabschieden sich Teile von ihr ins Tal. Wir fahren also los und kommen auch bis mindestens vier Kilometer hinter den Taleingang. Dabei faehrt man staendig auf der einspurigen Schotterpiste und neben den physischen Kicks der schadhaften Stossdaempfer darf man sich dabei noch entscheiden, ob man lieber links in ein oft 50-60 Meter tiefes Tal mit Stromschnellen am Grund oder nach rechts auf die frischen Erdrutsche, die alle 100 Meter immer wieder heruntergehen und unter anderem auch schon eine grosse Betonbruecke mitgenommen haben. Wie gesagt, nach 4 Kilometern ist erstmal Schluss, weil ziemlich viel Erde mit Felsen auf der Strasse liegt. Der Bus wird also geleert, alle gehen raus und kugeln mit oder ohne Brechstangen die Steine ins Tal. Nach einer Stunde, und nachdem sogar der Vater einer Touristenfamilie aus Lima in seinem Lacoste-Shirt in den Matsch gestiegen ist, sind wir soweit, dass der Bus durchkommt und die Strasse fuer mindestens 3 Stunden wieder passierbar ist.</p>
<p>Ueblich ist hier uebrigens auch, dass derjenige, der als erster mit seinem Laster oder Bus ankommt, aufraeumt, die verlorene Arbeitszeit aber im Bedarfsfall einfach von den passierenden Fahrzeugen ausbezahlen laesst (5 Soles Solibeitrag pro Auto)</p>
<p>In Pozuzo selbst ist alles so absurd deutsch, dass man sich etwas dem Urwald entrissen fuehlt. Es gibt fast nur Gaststaetten mit deutschen Namen, die Daecher sind teils mit Schindeln gedeckt, die Haeuser sehen aus wie auf der Alm und es gibt eingezaeunte Vorgaerten mit gemaehtem Rasen, Salat- und Blumenbeeten. Dabei dann auch noch blonde Rentnerinnen, die einen mit Gruess Gott begruessen. Die Situation ist auf jeden Fall etwas schraeg.</p>
<p>Am naechsten Morgen um 9 fahren wir dann nach Codo del Pozuzo (&#8222;Ellenbogen&#8220; des Flusses, also ein Maeander an der Stelle, wo er das Tal verlaesst und im Amazonasbecken ankommt.</p>
<p>Samstag Morgen: </p>
<p>Mit einem total verranzten Pick-Up fahren wir aus Pozuzo ab. unser Ziel Codo ist eine 40 Jahre alte Stadt, die von Abwanderern aus Pozuzo im Regenwald gegruendet wurde um mehr Rinderzucht betreiben zu koennen. Offensichtlich ziemlich erfolgreich, denn heute gibt es auf 2000 Menschen in der Stadt und die Farmen im Umland verteilt immerhin 150 000 Rinder.</p>
<p>Die Strasse ist auf jeden Fall noch um einiges schlechter als die vorherige, dafuer gibt es sie auch erst seit zwei Jahren (Davor war der schnellste Weg ausser Fliegen ein Tagesmarsch zu Fuss bis nach Codo). Dafuer steigen wir schnell in den Urwald ab und bald sieht man Aras durch die Gegend fleigen. Natuerlich nur da, wo neben der Rinderzucht noch platz fuer Wald ist.</p>
<p>Die Strasse wurde von der EU finanziert. Vielleicht ist das der Grund fuer die Strassenschilder, die es sonst nirgendwo gibt. Oder man muss Menschen, die den ganzen Tag zu 75% Umgang mit Kuehen haben, vielleicht auf dem Heimweg doch noch einmal den Eintritt in die Zivilisation erleichtern.</p>
<p>Ausser den Schildern faellt eine Erziehungsanstalt fuer den Bewussten Umgang mit Waldbestaenden und staendige Hinweise auf den Naturschutz auf. Das ganze erweckt den Eindruck, dass Pozuzo sich etwas vom uebrigen Peru abgekapselt haelt und die Dinge eben oesterreicherisch gestaltet. Mal abgesehen von  dem durch die peruanischen Gegebenheiten verursachten kulinarischen Fauxpas Bananenstrudel. </p>
<p>In Codo angekommen faeltt zuerst auf, dass wir aus k&amp;k Land raus sind und wieder in Peru angekommen. Die Stadt hat einen sehr chaotischen und planerisch nicht zu durschauenden Aufbau (Hauptplatz und Rathaus direkt 200 Meter ausserhalb des bebauten Gebietes). Ausserdem gibt es weder betonierte noch asphaltierte Strassen, dafuer aber schoen viele natuerliche Biotope in der Strassenmitte. Die Huetten sind nicht so schoen wie in Pozuzo und der Lebensstandard offensichtlich sehr viel niederer als in der &#8222;Kolonie&#8220;.  Wir wohnen dafuer schoen dekadent aber ziemlich billig im Hotel (Auch Radiostation) Cabaña, einem riesigen Haus, umgeben von Feldern, einem Affenkaefig und einem fuer Tiere, die aussehen wie eine Mischung aus Meerschweinchen und Feldhase.</p>
<p>Da wir die ganze Reise einfach garnicht durchgeplant haben, sondern eigentlich einfach mal schauen wollten, wie das am naechsten Tag am besten weitergeht, muessen wir den Sonntag auch noch in Codo verbringen, da erst am Montag die Boote in den echten Urwald fahren. Netterweise treffen wir gleich beim aussteigen aus dem Auto einen Exschueler Prosoya, der uns etwas rumfuehrt.</p>
<p>Ausserdem mieten wir uns fuer zwei Stunden ein sehr kaputtes Moped ,um die Gegend anzusehen. Das Ergebnis ist ziemlich homogen. Viele Kuehe und wenige Baeume und das auf ca. 20 Kilometern. Wir drehen also um. Am Montag um 4 Uhr morgens werden wir dann vom Hotel mit einem Auto abgeholt, das uns zum Hafen faehrt. Der Hafen ist ein Kiesstrand mit drei Booten. Die Boote sind sehr flach, ca. 1,50 breit und 12-15 Meter lang und nur mit einem Aussenboarder ausgestattet. Auch wenn es waehrend der fahrt oefters wackelt, bringt uns das Boot innerhalb von vier Stunden den Fluss hinunter nach Palcazu</p>
<p> </p>
<p>Montag Morgen:</p>
<p>Palcazu faellt zuerst durch seine rieige Haengebruecke von ca. 250 Metern Laenge auf. Auf den zweiten Blick ist die Stadt ausserdem so Arm, dass es sich noch nicht einmal lohnt, eine Bankfiliale zu eroeffnen, weil sowieso keiner etwas hat. Die meisten Leute arbeiten nicht oder als Mototaxifahrer, d.h. de facto auch nur einen verschwindend kleinen Teil des Tages. Die Strassen sind mit groben Kies bestreut und der geneigte Betrachter kann dazwischen totgetretene Ratten ausmachen. Es stinkt teilweise ziemlich und  Muell und Oel laufen direkt in den Fluss. Wir sind in einer authentischen Urwaldstadt angekommen, die in keinem Reisefuehrer verzeichnet ist.  Es gibt auch zugegebenermassen nichts zu sehen, wir verbringen den Tag mit lesen und Biertrinken in einem Cafe am Strand. Die Ruhe wird nur durch das ruhige plaetschern des oeligen Flusses, die Bootsmotoren und dem dann und wann spielerisch auf den Wellen aufklatschenden Muell (man unterscheide den klang einer Flasche, ein hoher Knall, von dem etwas sonoreren Klang eines Kanisters). Nachts um 2 faehrt dann unser Auto, nachdem wir fast in unserer ueberraschend sauberen Herberge (allerdings ohne fliessendes oder sonstiges Wasser) verschlafen haben. Es geht wieder mit einem PickUp weiter und wir sind angesichts unserer  (als Gringos) standesgemaessen Dekandenz sowie der widrigen Wetterverhaeltnisse zufrieden damit, in der Kabine zu sitzen.</p>
<p>Dienstag</p>
<p>Wir freuen uns ueber die sichere, wenn auch schnelle Fahrt, da uns vor der Abfahrt mitgeteilt wurde, dass das Auto zwei Tage zuvor von einer Bruecke abgekommen ist und sechs Insassen (die in der Kabine) im Lehmboden erstickt sind. Der Weg fuehrt durch den Regenwald. Am Morgen steigen ueberall Nebelschwaden auf, wir fahren einen Berghang entlang und sehen eine riesighe, voellig naturbelassene Bergurwaldlandschaft. Die letzten, steil aufgefalteten  Auslaeufer der Anden strecken sich wie Finger in die Amazonasebene und die Taeler zwischen den Bergen sind vor Nebel nicht erkennbar. Gegen das Morgengrauen zeichnen sich ueberall an den Gipfeln die Silhouetten der Urwaldbaeume ab und ueberall verstecken sich Tiere, die sehr viel Laerm  machen, der nicht wirklich zuzuordnen ist. Volle 5 Stunden geniessen wir dieses Umfeld, bis wir wieder in der Kulturlandschaft ankommen. Nach insgesamt 12 Stunden Fahrt kommen wir in Villarica an.</p>
<p>Villarica ist nicht groesser, aber staedtischer als Oxapampa und lebt v.a. von Cafeanbau. Daher besitzt die Stadt auch die aeusserst praktische und sinnvolle groesste Espressokanne der Welt, ca. 5 Meter hoch und funktionstuechtig. Schoen zu sehen, dass auch hier weitsichtig investiert wird.</p>
<p>Dann geht es zurueck nach Oxa. Man fuehlt sich, als haette man gerade innerhalb von 3 Tagen eine Reise von Serbien nach Deutschland gemacht, so augenfaellig sind die Unterschiede. Sowohl optisch, als auch mental. In Oxa fuerchtet man keine Ueberfaelle, die Leute schauen einen neugierig oder freundlich an, statt unsicher hinterherzustarren. Die Strassen sind sauber und die Menschen arbeiten-wir sind wieder im Elfenbeinturm Perus angekommen</p>
<p> </p>
<p>Hier ein Link zu GoogleMaps zum angucken, wo die Staedte sind:</p>
<p><a href="http://maps.google.de/maps/ms?msa=0&amp;msid=117800610950501120147.00045ffa766e5fefca68a&amp;hl=es&amp;ie=UTF8&amp;ll=-9.968851,-75.344238&amp;spn=2.537217,3.515625&amp;t=h&amp;z=8">http://maps.google.de/maps/ms?msa=0&amp;msid=117800610950501120147.00045ffa766e5fefca68a&amp;hl=es&amp;ie=UTF8&amp;ll=-9.968851,-75.344238&amp;spn=2.537217,3.515625&amp;t=h&amp;z=8</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ziviperu.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ziviperu.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ziviperu.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ziviperu.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ziviperu.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ziviperu.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ziviperu.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ziviperu.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ziviperu.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ziviperu.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ziviperu.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ziviperu.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ziviperu.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ziviperu.wordpress.com/64/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=64&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Frohe Weihnachten</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 01:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ziviperu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Frohe Weihnachten an alle und auch einen guten Rutsch, wenn ich mich bis dahin aufgrund des reichlichen Feierangebots nicht mehr melden sollte. Ich habe mal wieder Fotos hochgeladen (von der Baustelle). Den Link findet ihr auf der in letzter &#8230; <a href="http://ziviperu.wordpress.com/2008/12/24/frohe-weihnachten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=56&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>Frohe Weihnachten an alle und auch einen guten Rutsch, wenn ich mich bis dahin aufgrund des reichlichen Feierangebots nicht mehr melden sollte. Ich habe mal wieder Fotos hochgeladen (von der Baustelle). Den Link findet ihr auf der in letzter Zeit etwas verwahrlosten Fotoseite. Wer Spinnenweben findet darf sie behalten.</p>
<p>Viele Weihnachtsgruesse aus einem total unweihnachtlichen aber dafuer auch sehr ungestressten Peru</p>
<p>Caspar</p>
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		<title>Woche 15/16 doer so aehnlich</title>
		<link>http://ziviperu.wordpress.com/2008/12/11/woche-1516-doer-so-aehnlich/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 01:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ziviperu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Nach einigen eher ruhigen Tagen melde ich mich mal wieder mit Caspars froehlichen Sachgeschichten aus Suedamerika. Mittlerweile sind die Fachwerkbinder fuer das Dach fertiggestellt, ich bin in meiner Hautfarbe schon fast auf dem Niveau des durchschnittlichen Peruaners angekommen und &#8230; <a href="http://ziviperu.wordpress.com/2008/12/11/woche-1516-doer-so-aehnlich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=54&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>Nach einigen eher ruhigen Tagen melde ich mich mal wieder mit Caspars froehlichen Sachgeschichten aus Suedamerika. Mittlerweile sind die Fachwerkbinder fuer das Dach fertiggestellt, ich bin in meiner Hautfarbe schon fast auf dem Niveau des durchschnittlichen Peruaners angekommen und Pablo und ich sind Paten&#8230;von einer Band.</p>
<p>Neben den Bauarbeiten befassen wir uns zzt. vor allem damit, zu Einladungen zu gehen, wie bereits erwaehnt. Mittlerweile sind es noch einmal drei mehr. Letzten Samstag waren wir in Huancabamba bei der Promocion der Schueler von Prosoya. Dort wurde erst sehr viel Pachamanca gegessen, dann viel getanzt und dann, wie in Peru immer, sehr viel so schnell getrunken, dass wir uns als Gringos und somit Zielscheiben der oft in Verbindung mit Alkohol auftretenden Aggressionen lieber gingen. Das mit dem Trinken ist hier sehr auffaellig. Erstens trinken fast ausschliesslich die Maenner und dann eben sehr flott.  Das liegt daran, dass man nicht je nach Trinklaune selbst aus seiner Flasche trinkt, sondern nur eine Flasche fuer die ganze Runde gekauft wird (Bier ist hier in der Regel in 0,65 Liter Flaschen zu haben), und dann alle aus einem Glas trinken. Das ist zwar nicht gross, wird aber bis oben gefuellt und dann auf einen Zug geleert. Dadurch geht die Runde auch schnell vorbei und ich musste mich schon fast Vorwuerfen aussetzen, als ich aus dem Kreis ausgestiegen bin. Die Atmosphaere auf den Feiern hier ist entsprechend gepraegt von taumelnden Maennern und genervten Damen (auch wenn man beim Trinken die Damen immer zuerst bedient, bevor man selbst trinken darf), die dann umsomehr mit den beiden Gringos tanzen wollen. Dadurch lernen wir ziemlich schnell Tanzen und gewoehnen uns an die hiesigen Sitten. Es wird (auch in der Disco) nur in Paaren getanzt und es ist immer eine Art Standard Tanz (Cumbia, Salsa, Merengue, o.ae.).</p>
<p>Am Sonntag waren wir dann beim Bandauftritt des Baumeisters hier in Quillazu. Das Ganze fand im &#8222;Hof&#8220; eines Privathauses statt. Dort waren zu Beginn nur wenige Gaeste und die Musik so schrecklich, dass wir schon glaubten, die Erklaerung fuer den nicht endenden Strom an Bierkisten gefunden zu haben, die herangetragen wurden.</p>
<p>Dann wechselte allerdings die Band, es wurde kostenlose Pachamanca verteilt und es kanem immer mehr Besucher. Dann wurden wir von einem kleinen Maedchen aus dem Hof gefuehrt, weil ihre Mutter mit uns reden wollte. Wir kamen dann in die Kueche (peruanischer Art, ein Holzverhau im Garten, mit Holzherd und vielen Tieren und noch mehr Familienmitgliedern aus allen moeglichen Generationen). Dort wurde uns Suppe angeboten und noch mehr Pachamanca. Die Leute fragten uns ein bisschen zu Deutschland aus und erklaerten uns sehr stolz, wie man die Kraeuter fuer die Sosse fuer die Pachamanca schneidet und der Kartoffeln serviert.</p>
<p>Wir waren natuerlich etwas verwirrt ueber die Freundlichkeiten und haetten fast schon erklaert, dass es keine Persoenliche Leistung ist, weisse Haut zu besitzen. Trotzdem waren die Koechinnen sehr angetan von uns und uns wurde eine halbe Stunde spaeter angetragen, doch als Paten der neu geformten Band die Champagnerflasche ueber deren Koepfen zu zerschlagen. Wir sagten natuerlich zu und durften dann auch noch eine spontane Rede fuer die Band halten.</p>
<p>Danach tanzten wir viel und wurden von allen Seiten staendig eingeladen.  Mittlerweile war der Hof voll und mindestens 80% der Dorfbevoelkerung unter 70 Jahren anwesend. Ausserdem wurden wir noch zu einer Taufe und einer weiteren Promocion eingeladen. Um eins zogen wir uns dann zurueck, obwohl das Fest noch bis 3 Uhr morgens ging. Aber Montag warteten noch zwei Gebinde auf uns und wir mussten mit der Arbeit im Plan bleiben.</p>
<p>Seitdem haben wir wie gesagt die Fachwerkbinder fertiggebaut und werden sie am Samstag mit 10 Schuelern auf der Mauerkrone anbringen.</p>
<p>Dann kommt auch schon Weinachten und ich habe es gar nicht gemerkt. Konsumfest ist hier auf dem Dorf einfach nicht. Das sind bestimmt trotz der Arbeit die entspanntesten Vorweihnachtstage meines Lebens. </p>
<p>So das wars auch wieder, bis zum naechsten Mal, ich muss mich jetzt mal darauf konzentrieren, den ganzen Einladungen nachzukommen.</p>
<p>Viele Gruesse,</p>
<p>Caspar</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ziviperu.wordpress.com/54/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ziviperu.wordpress.com/54/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ziviperu.wordpress.com/54/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ziviperu.wordpress.com/54/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ziviperu.wordpress.com/54/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ziviperu.wordpress.com/54/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ziviperu.wordpress.com/54/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ziviperu.wordpress.com/54/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ziviperu.wordpress.com/54/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ziviperu.wordpress.com/54/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ziviperu.wordpress.com/54/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ziviperu.wordpress.com/54/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ziviperu.wordpress.com/54/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ziviperu.wordpress.com/54/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=54&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Woche 14</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 15:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ziviperu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallihallo Ich bin gerade in Oxa, daher ein ausserplanmaessiger Eintrag. Wir kommen gerade von einem Auftritt im Kindergarten, wo wir auf  Geheiss des Prof. Hugo also quasi in missio regis Mozart gespielt haben. Die Kinder waren natuerlich ein sehr lebhaftes Publikum, aber zum &#8230; <a href="http://ziviperu.wordpress.com/2008/12/03/woche-14/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=51&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallihallo</p>
<p>Ich bin gerade in Oxa, daher ein ausserplanmaessiger Eintrag.</p>
<p>Wir kommen gerade von einem Auftritt im Kindergarten, wo wir auf  Geheiss des Prof. Hugo also quasi in missio regis Mozart gespielt haben. Die Kinder waren natuerlich ein sehr lebhaftes Publikum, aber zum einen haten sie bessere Manieren als manches Muggenpublikum in Deutschland, zum anderen ist den Leuten hier die klassische Musik so fremd, dass man kaum erwarten kann, dass sie wissen, wie man sich Mozart anhoert. vor allem nicht im Kindergarten. Das schoene daran ist allerdings, dass wir jetzt einen freien Vormittag in Oxa haben, bevor wir wieder nach Quillazu zurueckehren. Da warten noch sechs fertigzustellende Fachwerkbinder auf uns, nachdem wir die Holzschutzmittelbestaende verstrichen haben.</p>
<p>Die Bauarbeiten gehen zur Zeit gut voran und wir leben in Quillazu im absoluten Luxus (jeden Tag Kaffee, sogar mehrfach wenn noetig, sehr gutes und ungleich mehr Essen als im Prosoya und staendig sehr gut gelaunte Maedels, die einen zusaetzlich, aus Angst man koennte verhungern mit Aepfeln, mehr Brot oder Extraportionen Essen versorgen. Gut, manchmal gibt es kein Wasser zum duschen und wenn, dann sowieso nur kaltes. aber in diesem Umfeld stinkt es sich auch leichter.</p>
<p>Letzte Woche hatte eine Schuelerin 15. Geburtstag (Wichtig, s. vorangehenden Artikel), und Pablo und ich mussten natuerlich als einzige Maenner im Haus die ganze Zeit mit Schuelerinnen und Chefin tanzen. Auch sonst ist die Stimmung eine ganz andere als im Prosoya. Wahrscheinlich einfach, weil das Projekt nur fuer Maedchen ist und zudem viel kleiner. Wir werden auf jeden Fall noch bis etwa Februar in Quillazu sein, bis das Dach fertig ist und koennen uns mit dem bequemen Leben ganz gut anfreunden, zumal Prosoqui natuerlich auch naeher an Oxa ist. Mittlerweile kennen wir auch schon einige Leute hier, daher haben wir an Wochendenden immer ziemlich viele Einladungen. Samstag werden wir zum Beispiel zum Schulabschluss der 10 Prosoyaner gehen, die die letzte Klasse des Colegio besuchen, dann am 14. nach Chontabamba ebenfalls zu einem Schulabschluss, wohin wir von einer nach deutschen verhaeltnissen ziemlich fremden jungen Frau, die wir in Oxa getroffen haben, eingeladen wurden. Vor allem, weil es die Abschlussfeier ihres (entfernten) Cousins ist. Davor sind wir ausserdem noch mit dem Onkel und der Tante der Freundin des Ex-Zivis, in deren Laden wir oefters einkaufen, zum Mittagessen verabredet und am 20 Dezember sollen wir als Schulabschlusspaten zum Grundschulabschluss einer der Arbeiterinnen aus dem Projekt gehen. Dann kommt Weihnachten und wir werden mal sehen, ob es sich einrichten laesst, fuer Neujahr nach Lima zu gehen, da dann sowieso alle Schueler Ferien haben und zuhause sind.</p>
<p>Danach haben wir noch das Zwischenseminar und schon jetzt haben wir Arbeit fuer die Zeit nach Quillazu. Es soll zum Beispiel ein Pavillon zum Verkauf von Forellen gebaut werden (das dazugehoerige Waschbecken fuer die Fische haben wir letzte Woche ueberdacht), dann ein Musikinstrumentenschrank, ausserdem wartet nach langer Abstinenz wieder Unterricht auf uns. Zudem wird Pablo noch einige Daecher ausbessern. Wenn ich diese Arbeiten betrachte und sehe, dass schon jetzt mehr als 3 Monate des Dienstes vaergangen sind, mache ich mir wenig Sorgen ueber die Erfuellung des Alltages.</p>
<p>Das wars fuer Heute, bald bringe ich mal wieder Fotos mit,</p>
<p>viele Gruesse,</p>
<p> Caspar</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ziviperu.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ziviperu.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ziviperu.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ziviperu.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ziviperu.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ziviperu.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ziviperu.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ziviperu.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ziviperu.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ziviperu.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ziviperu.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ziviperu.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ziviperu.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ziviperu.wordpress.com/51/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ziviperu.wordpress.com&amp;blog=2519794&amp;post=51&amp;subd=ziviperu&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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